Braun Consult GmbH -SAP Consulting
 

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Braun Consult und Business Intelligence mit SAP BO

Unser China Service



  • Braun Consult Mitarbeiter als Sieger der SAP Skill Konferenz 2009 geehrt.



  • Die Wirtschaftskrise fordert BI Modelle die Kosten sparen helfen: Braun Consult überzeugt mit Cost Management BI Tools. die zeigen wo Kosten gespart werden können. Braun Consult bietet die richtigen Kostenplanungstools
  • Programmierungen und Entwicklungen in Deutsch, Englisch und Chinesisch.
  • SAP BI BO 2009/2010 Spotlights – aktuelle betriebswirtschaftliche Trends und was die SAP und SAP BO (business objects) Tools hier leisten können und welche Alternativen es auf dem Markt gibt. Eine ca. zweistündige kostenlose Überblicksveranstaltung für Sie mit Live Demos etc.  Noch heute anfordern


Geballte SAP R/3, BI und BO Kompetenz
03:24 pm
Werte Leserinnen und Leser,



wir halten an unserem Kurs fest und bieten auch zukünftig geballtes SAP know how. Dazu zählen insbesondere unser



- SAP BI know how. Für führende Industrie - und Handelsunternehmen konnten wir in den letzten 12 Jahren anspruchsvolle BI Modelle realisieren. Unsere Referenzenliste ist lang. Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich unverbindlich zeigen was wir für Sie tun können. Hier unsere neuesten SAP BO Modelle.



- SAP FI/CO know how. Ob SEPA, e-Bilanz, Materialledger, Istkostenkalkulation, Neues Hauptbuch, e-banking, internationale Roll out oder andere Themen. Wir unterstützen Sie mit Rat und Tat mit unserem international besetzten Team. Und das seit 17 Jahren!



- SAP Logistic. Rund um Logistic bieten wir ebenfalls zahlreiche Service Leistungen an.



- SAP Programmierung. Ob ABAP, ABAP-OO oder Java - nichts ist uns fremd.



- Branchen know how: Ob Halbleiter, Chemie, Automotive, PVC, Gummi, verarbeitendes Gewerbe, Health Care, Groß- oder Einzelhandel - wir fühlen uns dort zu Hause.



Lernen Sie uns kennen. Kontaktieren Sie uns noch heute und lassen Sie uns sehen was wir für Sie tun können.



Ihr

Klaus-Jürgen Braun








Business Intelligence - Strategie Korrektur
04:29 pm
In den letzten 3 Jahren hat sich einiges auf dem BI Markt getan. Anbieter sind v.a. daran zu messen, wie gut ihre Produkte Reporting- und Planungsprozesse verknüpfen.



Besonders SAP konnte hier mit den neuen BO Produkten überzeugen. Xcelsius ist ein leistungsstarkes Dash Board Tool. Mit Crystal Reports lassen sich pixelgenaue formatierte Anwendungen realisieren. Advanced Analytics überzeugt durch seine leistungsstarken Reporting Features auf MS Excel Basis, ab 2012 auch auf Web Basis. Mit BPC hat SAP nun ein Excel basiertes Planungstool plaziert, das ab Release 7.5. auch eine durchgängige Neweaver Integration, also eine Integration in SAP BI anbietet. Neben SAP BI IP das zweite Planungstool von SAP im BI Umfeld. Zusätzlich läßt sich BPC auch für Konsolidierungszwecke nutzen. Ein weiterer Vorteil der BO Produkte ist dass sie auch für non-SAP Datenquellen problemlos nutzbar sind.



Die BI Produkte der Firma Cubeware konnten uns hingegen nicht mehr überzeugen. So komfortabel das Cockpit Produkt auch ist, es wird nur Web-Anwendung unterstützt. Theoretisch kann man mit Cubeware auch Planungsanwendungen realiseren, aber ohne einen komfortablen Werkzeugkasten. Für anspruchsvolle Planungsprozesse im Bereich Financial ist man deshalb wieder auf Drittsoftware angewiesen. Das ist nach unserer Auffassung nicht akzeptabel. Nach Aussage von Cubeware ist diesbezüglich auch keine signifikate Verbesserung geplant. Der Firmengründer ist Mitte 2011 aus der Geschäftsführung ausgeschieden, auch die operative Geschäftsführung wurde nun durch den indischen Mutterkonzern übernommen. Wir sind zum Schluß gekommen künftig die Cubeware Produkte nicht mehr zu beraten.


Systems Intelligence: Die Finanzkrise – der vorletzte Akt - August 2011
04:04 pm
Laut Wikipedia versteht man unter systems intelligence:



“Systems intelligence is human action that connects sensitivity about a systemic environment with systems thinking, thus spurring a person's problem solving capabilities and invoking performance and productivity in everyday situations. Systems intelligence, abbreviated SI, is intelligent behavior in complex systems, that are often human in nature.”



Genau diesen Ansatz versuche ich im Folgenden einzulösen, wenn ich die sogenannte Finanzkrise und deren Ursachen aus systemintelligenter Sicht zu betrachten versuche und Lösungsansätze zu beschreiben. Es geht hier nicht darum die moralische Dimension des Menschen zu betrachten. Wir betrachten vielmehr das System, hier das Finanzsystem, das sich der Mensch geschaffen hat und beschreiben seine Wirkungsweise und seine Folgen. Aus derselben Sicht beschreibe ich anschließend Lösungsansätze für die Mängel des gegenwärtigen Finanzsystems. Ein System ist dann mangelhaft wenn die gesamtwirtschaftlichen Kosten die das System erzeugt größer sind als den Nutzen den es stiftet.



Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit, ich denke Sie haben danach ein anderes Bild, was die tieferen Ursachen der Finanzkrise anbelangt. Und Sie werden dem Agieren der Politik in der Finanzkrise vermutlich mit noch mehr Skepsis begegnen.



Einfach auf den Link unten klicken. Dann kommen Sie zu dem PDF Dokument. Achtung: aktualisierte Fassung vom 3.9.2011.



Ihr Klaus-Jürgen Braun

http://www.braunconsult.de/de?t=/documentManager/sfdoc.file.content&pathID=1315065329430






SEPA und e-Bilanz
02:13 pm
Für das Rechnungswesen stehen neue Aufgaben ins Haus:



SEPA - Single Euro Payments Area:

Mit SEPA soll in Europa in allen Ländern auch bargeldlos mit den gleichen Verfahren bezahlt werden. Damit sind Zahlungen über Ländergrenzen hinweg genauso einfach, sicher und effi zient wie heute im Inland. Einheitliche Zahlungsinstrumente (SEPAÜberweisung, SEPA-Lastschrift und SEPA-Kartenzahlungen) im bargeldlosen Zahlungsverkehr lassen Europa weiter zusammenwachsen. Was wir diesbezüglich für Sie tun können erfahren Sie -> hier.



E-Bilanz:


Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen, ist nur noch der papierlose Datenaustausch steuerrelevanter Daten an die Finanzbehörden erlaubt:



- Amtlich vorgeschriebener Datensatz mit Mindestinhalten

- Einheitliches Format XBRL, einheitliche Gliederung (Taxonomie)

- Handelsbilanz, GuV, evtl. Anhang

- Steuerbilanz, steuerliche GuV

- Kontenplanänderungen, evtl. steuerlicher Landeskontenplan

- Datenselektion und Bereitstellung

- Übertragung (inkl. Validierung) der Daten an die Steuerbehörden

- Annahme der Daten durch die Steuerbehörden (Quittung)

- Ablehnung der Daten, falls die Vorgaben nicht eingehalten wurden

Sie benötigen Beratung, wollen mehr wissen. Dann kontaktieren Sie uns bitte.






Business Intelligence vom Feinsten - SAP aus einer Hand
04:54 pm
Lieber Leser,



mit folgenden Link können Sie unsere neuesten Business Intelligence Modelle, realisiert mit SAP BO Xcelsius, betrachten: Xcelsius. Ziel dabei ist komplexe betriebswirtschaftliche Zusammenhänge möglichst einfach visuell konsumierbar darzustellen.



Wir sind ein Business Intelligence Anbieter, der Ihnen alle Leistungen aus einer Hand bietet. Von der Installation der Hard- und Software, der betriebswirtschaftlichen KPI Konzeption, der technischen Realisierung bis zum fertigen Bericht. Gerne zeigen wir Ihnen in einem kostenlosen Gespräch was wir für Sie tun können. Sie werden staunen.



Neben SAP ERP und BI Lösungen bieten wir auch "System intelligence" Lösungen. Sehen Sie wie ein visuelles Beispiel mehr zeigt als viele Worte des Finanzministers. Soweit zum Thema Einkommen und öffentliche Verschuldung.



Auch im SAP ERP sind wir seit 15 Jahren zu Hause und stellen Ihnen für jedes SAP Modul den richtigen Berater oder Programmierer.



Ihr

Klaus-Jürgen Braun






Systemische Intelligenz
05:45 pm
Nach meinem letzten Block vom 30.4.2010 und dem Appell an die wirtschaftliche Vernunft kam das nächste "Rettungspaket". Diesmal sind es 750.000.000.000 €. Bürgschaften mit denen die Euro Mitgliedsstaaten für einander einstehen wollen. Und die ersten notleidenden Kandiaten nach Griechenland gibt es schon.



Die eigentliche Konsequenz aber hätte sein müssen, dass nachzuholen was man bei der Euro-Einführung damals versäumt hat. Nämlich strenge Regeln der Haushaltsdiziplin und harte Strafen für diejenigen, die gegen die Regeln verstossen. Und da hätten wohl schon alle zahlen müssen. Oder welches Mitgliedsland hat immer die 3% Verschuldungsgrenze eingehalten?



750.000.000.000 €. Bürgschaften und wieder wurden keine verbindliche Regeln vereinbart. Ohne das die Mitgliedsstaaten bereit wären ihre Haushaltshoheit zumindest teilweise abzutreten. Glaubt jemand wirklich ernsthaft das die Politik nicht auch künftig den bequemeren Weg wählen wird und weiter Schulden macht? Die Parlamentarier durften abnicken, das Geld ist nun außerhalb ihrer Zuständigkeit.



Anders als die Bundesbank die früher auch gegen den Widerstand der Politik die D-Mark erfolgreich stark hielt ist die EZB zum Erfüllungsgehilfen der Politik verkommen und muss Ramschpapiere aus Griechenland und Spanien ankaufen. Von der EZB ist also auch nichts mehr zu erwarten.



Nichts gegen einen etwas schwächeren Euro, hilft er doch zumindest der Exportwirtschaft, aber wenn 750.000.000.000 € an Bürgschaften auch nur annähernd in Anspruch genommen werden sollten ist das auch das Fallbeil für die Wirtschaft und unsere Sozialsysteme. Der Tanz auf dem Vulkan scheint weiterzugehen.



Was der EU und dem Konstrukt Euro fehlt ist systemische Intelligenz. Einfacher ausgedrückt, die Menschen hatten schon immer zwei Möglichkeiten dazuzulernen. Erstens, durch vorausschauende Vernunft oder zweitens, durch Leid und Schmerz. Offensichtlich wird auch diesmal der zweite Weg gewählt.



Das ist kein Plädoyer gegen die EU sondern ein Plädoyer für mehr systemische Intelligenz, die wir dringend etablieren müssen. Wenn es uns schon bei den EU und den Euro Problemen kaum gelingt wie soll es uns dann erst gelingen bei den Problemen zu Mensch und seiner Umwelt. Dagegen sind die Euro Probleme bestenfalls in der Komplexität Provinzliga. Es ist klar was zu tun wäre.



Braun Consult beschäftigt sich mit Business Intelligence. Business Intelligenz findet seine Grenzen aber im Mangel von Systemischer Intelligenz. Das ist die wahre Herausforderung für uns alle. Über das Thema schrieb ich schon 1991. Es ist aktueller als je zuvor. Der Titel damals: "Die Wirtschaft des Menschentieres in der ökologischen Krise"



Ihr

Klaus-Jürgen Braun (CEO)






Die Euro Krise und der Mangel an wirtschaftlicher Vernunft
01:52 pm
Lieber Unternehmer,

Lieber Arbeitnehmer,

Lieber Leser,



wenn einer Ihrer Kunden hochverschuldet wäre und Sie wüssten schon heute, dass Sie weitere Kredite an Ihren Schuldner in Form von Warenlieferungen etc., nicht mehr zurückbezahlt bekämen, würden Sie dann weiter liefern, weitere Kredite gewähren?



Entschuldigen Sie die rhetorische Frage, denn sicher würden Sie versuchen, den Schaden zu begrenzen, also lieber jetzt ein Ende mit Schrecken, sprich kalkulierbare Verluste akzeptieren, als ein Schrecken ohne Ende. Natürlich handeln Sie so, denn Sie sind ja Unternehmer und haben Verantwortung für Ihre Firma und Ihre Mitarbeiter zu tragen.



Genau eine solche wirtschaftliche Vernunft vermisst man in der Euro Krise, die jetzt mit der faktischen Zahlungsunfähigkeit von Griechenland begonnen hat. Stattdessen handelt die Politik einmal mehr nach dem Prinzip der „Vogel Strauß Politik“ – Augen zu und durch. Noch vor wenigen Wochen bemühten sich die Politiker den Euro als Erfolgsgeschichte zu verkaufen, erzählten uns wie gut sich doch der Euro in der Finanzkrise bewährt habe, und ignorieren beharrlich die konstruktiven Fehler des Euro. Euro-Kritiker wie Prof. Dr. Wilhelm Hankel wiesen bereits bei der Einführung des Euro 2001 auf diese Konstruktionsfehler hin:



1. Die Nationalstaaten sind nicht mehr in der Lage, Krisen aus eigener Kraft zu bewältigen, weil das Instrument der “Währungspolitik” (Wechselkurse, Zinspolitik, Geldmengenpolitik) nicht mehr “individuell” eingesetzt werden kann (im Klartext: Gäbe es den Euro für Griechenland nicht, würde der Drachme kräftig abgewertet und Sie könnten günstig Urlaub im Griechenland machen, da würde man doch das bisschen Wechselgebühren gerne in Kauf nehmen, andererseits hätte Griechenland Spielräume, die es in der Euro-Zone so nicht mehr hat. Statt günstigem Urlaub zahlen Sie nun mit Ihren Steuergeldern).



2. Die Einführung des EURO “ignorierte” die sehr unterschiedlichen Entwicklungsstände der EU-Mitgliedstaaten. (Es ist auffällig, dass die Euro Krisenländer allesamt zu Südeuropa gehören).



Der Kritik von Hankel ist hinzuzufügen, dass eine Verletzung der Euro Stabilitätskriterien faktisch keinerlei Konsequenzen nach sich zieht, wie man das schon in den letzten Jahren regelmäßig beobachten könnte. Die Konstruktion des Euro-Vertrages ist eine Schönwetterkonstruktion. Die Politik wusste das und der Preis für den kurzfristigen Erfolg der Euro Einführung ohne wirklich verbindliche Spielregeln wird jetzt gezahlt. Die im Euro-Raum zulässige Verschuldungsgrenze nach dem Vertrag von Maastricht beträgt 3,0 Prozent, derzeit hält sich kein Mitgliedstaat an diese Grenze. Gerechtfertigt wird diese Vertragsverletzung damit, dass der Staat in der Krise antizyklisch agieren müsse und deshalb halt mehr Geld ausgeben müsse als er hat. Wer aber mit keynesianischen Plattheiten argumentiert sollte wissen, dass das Rezept einer antizyklischen Ausgabenpolitik nur aufgehen kann, wenn der Staat in wirtschaftlichen guten Zeiten Überschüsse erwirtschaftet. Aber wann hat das schon jemals ein Staat in der Euro-Zone getan, selbst Deutschland ist davon meilenweit entfernt (an dieser Stelle sollte man aber das Bundesland Bayern lobend erwähnen, dass diese Notwendigkeit eines mittelfristig ausgeglichen Haushalts erkannt hat und zumindest kurzfristig einen ausgeglichenen Haushalt geschaffen hat, in den letzten 2 Jahren aber reichlich Lehrgeld zahlen durfte als vermeintlicher „Global Player im Bankensektor)?



Zurück zu Griechenland. Die Schulden bzw. Rückzahlungsverpflichtung Griechenlands jetzt einfach zu übernehmen, so wie das viele Politiker jetzt vorschlagen, ist der falsche Weg. Stattdessen wäre es sinnvoll, dass:



• man davon ausgehen muss, dass die jetzt gewährten Kredite keine Kredite sondern zeitlich gestreckte Schenkungen sind. Woher sollte denn Griechenland jemals das Geld nehmen, die Kredite zurückzuzahlen? Die griechischen Bürger haben das jedenfalls schon begriffen und allein in den letzten 2 Monaten ihre Spareinlagen bei griechischen Banken laut Nationalbank um 8,4 Mrd. Euro reduziert (Salzburger Nachrichten vom 30.4.10).



• Deshalb wäre es sinnvoller, statt einfach Geld nach Griechenland zu schicken um damit alte Verbindlichkeiten abzulösen, alle Gläubiger an den Umschuldungsverhandlungen zu beteiligen. D.h. alle müssen Ihren Beitrag leisten und Abschläge akzeptieren. Bei einem Staatskonkurs wären sicher die Abschläge und damit die Verluste aller Gläubiger noch höher. Eine solche Vorgehensweise würde die Belastung für den europäischen Steuerzahler zumindest verringern, da sich alle Gläubigergruppen an den Verlusten beteiligen.



• Der Rauswurf eines Landes aus der Euro-Zone darf kein Tabu sein, auch wenn EU-Kommissionspräsident Barroso nicht müde wird zu erklären, dass das rechtlich derzeit gar nicht geht, womit wir eine nützliche Aufgabe für Herrn Barroso und seinen über 40.000 EU Beamten identifiziert haben. Als Ultima ratio ist die Option mit ihren finanziellen und wirtschaftlichen Konsequenzen zu beziffern und darzulegen. Andernfalls machen sich die zahlenden Euro-Staaten nach der Bankenrettung wieder erpressbar. Nur so zwingt man auch andere finanziell schwächelnde Mitgliedsstaaten wie Spanien, Portugal und Italien zur Haushaltsdisziplin. Den Kollaps des Euro verhindert man nur dadurch dass man Ausgabendisziplin von allen einfordert und Konsequenzen androht anstatt den großzügigen Polit-Onkel mit dem großen Scheckbuch zu spielen.



• Mittelfristig ist der Euro-Vertag umzugestalten, es muss Strafen geben für Vertragsverletzungen, die bis hin zum Ausschluss aus der Euro-Zone gehen müssen. Dann wird sich auch zeigen, ob wirklich alle Länder Euro-tauglich sind. Wobei auch Deutschland nicht wirklich ein Musterknabe ist, wenn man sich die 100 Milliarden Neuverschuldung in diesem Jahr anschaut. Die Konstruktionsfehler des Euro-Vertrags müssen korrigiert werden, entweder alle Mitgliedsstaaten unterwerfen sich einer europäischen Zentrale in Fragen der Finanzpolitik, d.h. die Mitgliedsländer verlieren faktisch Ihre Haushaltsautonomie, sie werden aktiv kontrolliert und können bestimmte Verschuldungsgrenzen nicht mehr überschreiten, da sie Kredite nur noch über die europäische Zentralbank beantragen können. Oder man verzichtet eben auf eine gemeinsame Währung. Kein Zweifel, beide Lösungsansätze haben Vor- und Nachteile, aber die heutige Zwitterlösung hat nur Nachteile.



• Obwohl das schon seit Jahren klar ist muss es jetzt endlich umgesetzt werden. Die Welt braucht viel strengere Finanzregeln, d.h. Verbot von ausuferenden Spekulationen gleich in welcher Form. Rating und andere weltfinanzhoheitliche Aufgaben sind beim IWF oder einer ähnlichen Organisation anzusiedeln. Das ist keine Aufgabe für Moody und Co. Aus Unternehmersicht braucht es kostengünstigen und ausreichenden Zugang zu Krediten um Investitionen finanzieren zu können und für das Auslandsgeschäft möglichst stabile Wechselkurse, weil das Planungssicherheit schafft. Beides ist derzeit nicht gegeben, deshalb haben sich neue Regeln daran zu orientieren und nicht an neoliberale Träumereien, die die Realität beharrlich ignorieren.



Noch ein Wort zu Wirtschaftsminister Brüderle, stellvertretend für viele andere Politiker. „Wenn Mittel zu den Griechen fließen, so müssen dafür weder neue Schulden aufgenommen werden, noch kommt das Geld aus dem Haushalt. Es sind Gelder der bundeseigenen KfW, die durch Bürgschaften abgesichert werden. Gerade jetzt kommt es doch darauf an, alle Wachstumskräfte zu wecken. Dafür gibt es nichts Besseres als Steuersenkungen.“ (Interview mit Wirtschaftsminister Brüderle in der Bild-Zeitung vom 30.4.2010).



Sehr geehrter Herr Brüderle, als Wirtschaftsminister sollten Sie wissen, dass die KfW Bank letztlich auch nur einen Nebenhaushalt des Bundes darstellt. Und das die Bürgschaft für die Griechenland-Milliarden eingelöst wird ist mehr als nur wahrscheinlich. Eine solch leichtsinnige Aussage kann eigentlich nur jemand machen, der nicht dafür haftet was er redet oder entscheidet. Das unterscheidet Sie als Politiker von einem Unternehmer, der mit seinem Kapital für seine Fehlentscheidungen haftet. Obwohl Arbeitnehmer als auch Unternehmer Steuerentlastungen gut gebrauchen könnten und das sicher der Konjunktur gut täte sollten Sie wissen, dass man jeden Euro nur einmal ausgeben kann. Und davon geben Sie mit dem Finanzminister gerade reichlich aus in Form von neuen Staatsschulden oder Griechenland-Transfers mit noch mehr Schulden. Bliebe also nur Steuersenkungen über noch mehr Staatsverschuldung zu finanzieren, aber das wäre höchst unseriös. Wer über Steuersenkungen der Wirtschaft positive Impulse geben möchte muss zuvor den Staatshaushalt konsolidieren und das erreicht man nicht über immer mehr Schulden Herr Minister! Mehr als je zuvor braucht Politik unternehmerisches Denken und Handeln statt esoterische Leerformeln!



Was können Sie tun, lieber Leser, lieber Arbeitnehmer und lieber Unternehmer. Nehmen Sie Einfluss auf diese Entscheidungsprozesse, sei es direkt oder über Ihre Verbände (z.B. Handwerks- und Handelskammern). Helfen Sie mit dass wir eine Politik mit ökonomischer Vernunft bekommen. Schließlich ist es auch Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder. Wenn es uns das nicht gelingt wird der Weg zur ersten Währungsreform im 21. Jahrhundert nicht mehr weit sein. Den die Themen die schon jetzt mächtig an der Tür klopfen (Stichwort alternde Gesellschaft, Klimawandel, Anstieg der Erdbevölkerung, Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen), verlangen eine wesentlich rationalere, langfristiger angelegte und weisere Art Politik zu gestalten als das heutige der Fall ist.



Ihr Klaus-Jürgen Braun (Geschäftsführer)


SAP BO
09:49 am
Mit SAP BO bieten wir nun für alle Kunden und Budgetgrößen das richtige Reporting und Business Intelligence Tool an. Vereinbaren Sie am besten noch heute einen Termin mit uns für eine kostenlose Live Demo bei Ihnen.



Ihr Klaus-Jürgen Braun

SAP Business Objects Demo
04:05 pm
Auf unserer Website -> Kompetenz -> Business Objects finden Sie nun auch eine kleine Live Demo. Desweiteren bieten wir Ihnen zu dem Thema SAP BO einen für Sie kostenlosen ca. 2,5 h dauerenden Vortrag an mit ausführliche Live Demos und einer kritischen Bewertung. Auch eine mögliche Alternative stellen wir in den Vortrag vor. Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte.
1 Milliarde Chinesen können Ihre Website nicht lesen?
02:54 pm
Nutzen Sie zusätzliche Marktpotentiale und stellen Sie Ihre Website auch in Chinesisch (Mandarin) dar. Unsere qualifizierten, in Deutschland ansässigen chinesischen IT Mitarbeiter entwickeln in Chinesisch, Deutsch und Englisch. Diesen Service bieten wir Unternehmen, die sich dem chinesischen Publikum präsentieren und so zusätzliche Marktpotentiale realisieren wollen.

Was wir für Sie tun können:



- Datenbank und Website Entwicklungen, SEO Optimierungen

- SQL, SAP, PERL

- C, C++

- Java, PHP

- Web Dynpro, Visual Composer

- ABAP/4, ABAP OO

- SAP Entwicklungen aller Art




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